Ergebnisliste: Ausflugsziel / Sehenswürdigkeiten
| Titel | Ort | Beschreibung | Kontakt |
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Altstadtmodell Rostock | Rostock | Am 24.06.2011 wurde anlässlich des 793. Stadtgeburtstages von Rostock das Bronze-Modell der Innenstadt enthüllt. Der Künstler Jo Jastrams und der Bildhauer Dirk Wunderlich erschufen von den historisch bedeutensten Bauwerken der Hansestadt, wie den 4 Stadttoren, den 4 Pfarrkirchen, dem Rathaus sowie dem Kloster, detailgetreue Abbilder. Diese Gebäude wurden auch mit Braille-Beschriftung versehen. Die Legende ist in rilliertem Großdruck gefertigt. Originell sind die Darstellungen von Autos, Booten und Menschen. Standort: zwischen Langer Straße und Marienkirche, nahe Neuer Markt | Details ansehen |
Sprechendes Fernrohr auf Nordstrand | Nordstrand | Auf dem Deich oberhalb des Strandcafés und Gästehaus "Halligblick" ist ein Fernrohr installiert, das für 15 Blickwinkel detaillierte Beschreibungen dessen liefert, was sich im Fokus befindet. Beim Drehen des Fernrohrs machen Signaltöne auf die Positionen aufmerksam, an denen es Audiodeskription gibt. Die Benutzung ist kostenlos. Das erste sprechende Fernrohr wurde im Auftrag der Kurverwaltung Nordstrand aufgestellt und am 21.6.2011 offiziell freigegeben. Das sprechende Fernrohr ist eine Entwicklung von B&M Ingenieurbüro und Andersicht e. V. - Kompetenz für hör- und tastsinnige Projektarbeit. Es wurde finanziert aus Mitteln des "Blindenfonds" des Landes Schleswig-Holstein. | Details ansehen |
Tastmodell oberes Ammertal | Saulgrub | Das Modell steht - richtig eingenordet - in der Halle des Aura-Hotels Saulgrub. Die Maße sind Nord-süd-Ausdehnung 70 cm, Ost-west-Ausdehnung 60 cm. Der Maßstab beträgt 1:25.000, also 4 cm sind 1 km. Eine Legende in Braille ist vorhanden. Eine gedruckte Karte dieses Maßstabs ebenfalls. Sie reicht aber über die auf dem Modell abgebildete Landschaft hinaus. | Details ansehen |
Panorama-Relief auf dem Solarberg in Fürth | Fürth | Im Nordwesten des Stadtgebietes von Fürth, im Stadtteil Atzenhof, entstand aus einer ehemaligen Mülldeponie ein stattlicher Berg, der sich gute 50 Meter über die Flussauen der Regnitz erhebt. Der Südhang erregt Aufsehen durch eine Photovoltaik-Anlage, die es im Jahr auf 950.000 kWh bringt. Nach einem 15-minütigen Anstieg wird man von einem durch nichts behinderten Rundblick belohnt. Die Skyline der Wissenschafts- und Denkmalstadt Fürth und die herausragenden Punkte Nürnbergs werden im Hintergrund überragt durch markante Juraberge, als da sind der Moritzberg, der Hohenstein, der Rothenberg und das Walberla. Vier Relieftafeln aus Alu gegossen, jede 1,2 m lang und 25 cm hoch, korrekt eingenordet, machen begreifbar, was man sieht. Die Angaben der Entfernungen helfen dem blinden und sehbehinderten Betrachter sich die Tiefe des Raumes bis ca. 35 km vorzustellen. Selbstverständlich ist das ganze Panorama auch unter Glas ebenfalls auf vier Tafeln und mit den Maßen 1,2 m mal 36 cm anzuschauen. Eine Tafel auf einem Steinsockel enthält die Widmung an Konrad Wüstner und verrät, dass die Familie Wüstner, der Lionsclub und viele Förderer zusammengelegt haben, um diese Sehenswürdigkeit entstehen zu lassen. Die Alu-Reliefplatten wurden von der Deutschen Blindenstudienanstalt in Marburg nach allen Regeln der Kunst hergestellt. Man braucht schon etwas Zeit, um bekannte, unbekannte und einfach nur stilisierte Reliefs in fast 5 Metern Länge auf vier Tafeln verteilt anzuschauen, die Braille-Texte zu lesen, sich mit seinem sehenden, möglichst ortskundigen Begleiter auszutauschen, ergänzende Schilderungen der Seheindrücke in seine eigenen Vorstellungen einzubinden und das alles auf sich wirken zu lassen. Anfahrt: U-Bahn bis Klinikum Fürth und von dort Buslinie 175. Man fährt bis Vacher Brücke und hat dann gleich links eine Tafel zur Solaranlage. Auf asphaltierten Wegen steigt man dann gemächlich hinauf. Mit dem Auto nimmt man in Fürth die Würzburger und dann die Vacher Straße und fährt bis zur Ampel an der Kreuzung Stadelner Str., also auch bis zur Bushaltestelle. Es gibt allerdings dort so gut wie keine Parkmöglichkeiten, sodass man sich auf einen Fußweg von ca. einer halben Stunde einstellen sollte. | Details ansehen |
Dauerausstellung im Gutshaus Boek | Rechlin | Im Erdgeschoss des Gutshauses Boek kann man in der Dauerausstellung "Die Fischer von Boek" Modelle der Bewohner der Müritzregion, die sich von Fisch ernähren, abtasten und über einen blindengerechten Audioguide Informationen dazu anhören. Außerdem gibt es eine Relieftafel, wo die Wanderwege durch den Müritznationalpark vom Gutshaus aus dargestellt sind. Auch dazu kann man Informationen mit dem Audioguide abrufen. Es liegen Braillebroschüren aus, worin man z. B. die Angebote von geführten Wanderungen durch den Nationalpark findet. Nebenan lädt eine Gaststätte zum Verweilen ein, wo man Punktschriftspeisekarten bereithält. Im Außenbereich kann man den Grundriss des Gutshauses an einem farbig gestalteten Tastmodell erkunden. Die Ausstellung ist von Mai bis Oktober von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Von Waren-Müritz aus gelangt man ab Steinmole mit dem Nationalparkbus bis vor das Gutshaus. | Details ansehen |
Hochzeitsturm Darmstadt | Darmstadt | 75 Zentimeter hohes Modell des Hochzeitsturms. Im Platanenhain, unmittelbar vor dem großen Original, hat das Institut Mathildenhöhe die Plastik errichten lassen. | Details ansehen |
Städtische Baumschule Bischweiler in München mit Themengärten für alle Sinne | München | 1901 wurde die Baumschule Bischweiler vom damaligen Stadtgartendirektor Jakob Heiler als ein Teil der Isaranlagen geplant. Heute kultiviert das Baureferat dort die Ziergehölze für die städtischen Beete. Sie ist nicht nur eine Baumschule. In den so genannten Themengärten lassen sich Blumen und Pflanzen mit allen Sinnen erleben. Die städtische Baumschule ist auf Zier- und Klettergehölze spezialisiert. Über 60 verschiedene Pflanzenarten und Sorten gibt es zu sehen. Sie bestechen durch auffällige Blüten, Früchte und Farben. Alle Pflanzen sind beschildert, so dass sich alle Gartenfreunde Anregungen für ihren Garten holen können. Unter den großen alten Bäumen gibt es einige Raritäten. Die einzelnen Themengärten: Rosengarten, Fliedergarten, Giftpflanzengarten, Duftgarten, Tastgarten. Aus der Selbstdarstellung: "Der Tastgarten - sehen wie die Blinden Im Tastgarten kann man den Pflanzen sinnlich begegnen und die Unterschiede spüren: Die gefiederten Blätter des Adonisröschens, das pelzige Edelweiß, die samtige Flockenblume oder die fleischigen Blätter der Aurikel. Dieser Themengarten ist fast schon ein meditativer Ort für alle Sinne. Nicht nur Pflanzen sind zu befühlen, auch die verschiedenen Düfte sind erlebbar, der herbe Duft der verschiedenen Kräuter oder der Veilchen. Auch die Materialien sind "spürbar": Das Holzgeländer, die steinernen Pflanztröge oder die Unterschiede zwischen dem grob ebrochenen Granit und dem rauhen Beton. Zu hören sind zudem die Kinder im Freibad nebenan; der Zug auf der nahe gelegenen Eisenbahnbrücke, das monotone Rauschen des Mittleren Rings oder die Maschinen der Baumschulgärtner. Hochbeete sorgen dafür, dass die Pflanzen in bequemer Höhe betastet und beschnuppert werden können. Vier "Themenbeete" präsentieren die Pflanzen der Münchner Wiesen, dazu gehören Wiesensalbei, Braunelle und Labkraut, geschützte heimische Pflanzen wie Arnika, Iris, Heideröschen oder die Schlüsselblume, typische eidepflanzen wie Enzian und Alpenhelmkraut sowie Kulturpflanzen, also typische aromatische Gewürzkräuter wie Petersilie, Bohnenkraut, Majoran, Salbei und Pfefferminze, sowie dekorative Stauden aus dem Bauerngarten. Kleine Schilder benennen die Pflanzen in Normal- und Blindenschrift. Und wer zum Abschluss seines Besuchs im Tastgarten noch ein geologisches Fundstück aus der Urzeit befühlen möchte, kann dies gleich neben dem Sitzplatz tun. Hier liegt ein versteinerter Siegelbaum. Dieses Schachtelhalmgewächs erinnert an die ausgedehnten Wälder, die es vor 350 Millionen Jahren gegeben hat." Der Duftgarten - ein Genuss für Augen und Nase befindet sich gleich neben dem Rosengarten. Erreichbarkeit: U1, U2 Kolumbusplatz, Bus 58 Claude-Lorrain-Straße Parkplätze am Eingang Sachsenstraße | Details ansehen |
Planetenweg Wernigerode | Wernigerode | Dies ist ein astronomischer Lehrpfad. er stellt die Dimensionen unseres Sonnensystems anschaulich dar. Die Entfernungen zur Sonne entsprechen dem Maßstab 1:1 Milliarde. Der Planetenweg hat seinen Ausgangspunkt in der Bahnhofstraße vor dem Logenhaus. Dort befindet sich die große goldene Sonnenkugel mit einem Durchmesser von 1,40 Meter. Ziel ist das Harzplanetarium. Zu jedem Himmelskörper, von Merkur bis Pluto, werden interessante Informationen vermittelt. Diese befinden sich auf Granitsäulen und sind auch in Blindenschrift angegeben. Insgesamt hat der Planetenweg eine Länge von 6 km. Abkürzungen sind möglich. Der Planetenweg ist leicht begehbar und mit Rollstuhl befahrbar. Ein Faltblatt mit der genauen Wegbeschreibung ist in der Tourist-Information erhältlich. An der Tourist-Information befindet sich eine Granitsäule mit der Station Venus. | Details ansehen |
Modell der Klosterkirche Neuwerk in Mönchengladbach | Mönchengladbach | Neben dem ehemaligen Priorhaus im Mönchengladbacher Ortsteil Neuwerk steht ein Tastmodell der Klosterkirche. Dieses wurde von Egbert Broerken erschaffen. | Details ansehen |
Stadtmodelle Dresden | Dresden | Im Innenhof der Altmarkt-Galerie stehen zwei Modelle der Dresdner Innenstadt: Eines zeigt die Situation der Altstadt nach dem 2. Weltkrieg, das andere stellt die Sehenswürdigkeiten dar, wie sie heute sind. So kann man z. B. Semperoper, Zwinger, Frauenkirche und Residenzschloss ertasten. Die Modelltische sind öffentlich zugänglich. Leider gibt es keine Beschriftungen. | Details ansehen |