Ergebnisliste: Informationen in Braille
| Titel | Ort | Beschreibung | Kontakt |
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Stadtmodell Werl | Werl | Stadtbild aus Bronze. Das Stadtmodell im Maßstab 1:500 zeigt das heutige Werl in den Grenzen des mittelalterlichen Stadtkerns. Standort: vor der Wallfahrtskirche in der Fußgängerzone Die wichtigsten Gebäude sind mit Informationen in Blindenschrift versehen. | Details ansehen |
City-Plan Leipzig | Leipzig | Die Reliefkarte für Blinde und Sehende soll Leipzig-Besuchern die Orientierung in der Innenstadt erleichtern. Dieser Stadtplan kann in deutscher oder englischer Sprache bei der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig zum Preis von 9.00 € erworben werden. | Details ansehen |
Stadtmodell Ahaus | Ahaus | Das Bronzerelief auf einem Granitsockel befindet sich am Westrand des Rathausplatzes, direkt an der dort verlaufenden Wallstraße. Es zeigt die Stadt vor dem großen Stadtbrand des Jahres 1863. Das Modell, dessen Legende auch in Brailleschrift ertastet werden kann, wurde vom Beckumer Künstler Paul Tönnißen im Maßstab 1:740 erstellt. Grundlage ist das Urkataster aus dem Jahr 1827. Damals zählte die Stadt lediglich 1500 Einwohner -deutlich weniger als die sie damals umgebende Gemeinde Wüllen. Das Modell führt die dichte Bebauung des 19. Jahrhunderts anschaulich vor Augen. Sie wurde der Stadt beim großen Brand vor 145 Jahren zum Verhängnis: Ein Großteil der Gebäude wurden Raub der Flammen. Kriege und Stadtsanierung taten ein übriges. Von den damaligen Gebäuden sind heute nur noch das Schloss und in Teilen der Kirchturm im Stadtbild wiederzufinden, die damaligen Straßenzüge sind jedoch auch heute noch gut zu erkennen. | Details ansehen |
Stadtmodell Ingelheim | Ingelheim | Bronzemodell von Ober-Ingelheim, geschaffen von Egbert Broerken. Es zeigt das heutige bauliche Erscheinungsbild des Stadtteils in den Grenzen von 1800. Braille- und Normalschrift kennzeichnen bedeutende Gebäude und Straßenzüge. Standort: Rosengärtchen. | Details ansehen |
Stadtmodell Wittenberg | Wittenberg | Wittenberg zum sehen, fühlen und begreifen. Das von Egbert Broerken geschaffene Bronzemodell zeigt die Stadt, wie sie 2017 nach Abschluß von Baumaßnahmen sein wird. Das Modell befindet sich auf dem Marktplatz, unmittelbar in der Nähe des Rathauses, auf einem Sandsteinsockel und hat die Maße 1,90 mal 1,30 Meter. Beschriftungen in Blindenschrift sind vorhanden. | Details ansehen |
Stadtmodell Paderborn | Paderborn | "Paderborn zum Sehen und Fühlen" Bronzeplastik von Bernd Cassau Standort: Kamp, vor der Marktkirche (ehem. Jesuitenkirche) | Details ansehen |
Weinhaus Schnabel, Würzburg | Würzburg | Familienbetrieb seit 1899, eines der ältesten Wirtshäuser Würzburgs. Serviert werden fränkische Spezialitäten. Speisekarte in Blindenschrift und in Großschrift vorhanden. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag: 10:30 - 24:00 Uhr Sonntag: 10:30 - 14:00 Uhr Montag Ruhetag | Details ansehen |
Steakhaus Osteria, Königs Wusterhausen | Königs Wusterhausen | Speisekarte in Blindenschrift vorhanden. | Details ansehen |
Altstadtmodell Rostock | Rostock | Am 24.06.2011 wurde anlässlich des 793. Stadtgeburtstages von Rostock das Bronze-Modell der Innenstadt enthüllt. Der Künstler Jo Jastrams und der Bildhauer Dirk Wunderlich erschufen von den historisch bedeutensten Bauwerken der Hansestadt, wie den 4 Stadttoren, den 4 Pfarrkirchen, dem Rathaus sowie dem Kloster, detailgetreue Abbilder. Diese Gebäude wurden auch mit Braille-Beschriftung versehen. Die Legende ist in rilliertem Großdruck gefertigt. Originell sind die Darstellungen von Autos, Booten und Menschen. Standort: zwischen Langer Straße und Marienkirche, nahe Neuer Markt | Details ansehen |
Panorama-Relief auf dem Solarberg in Fürth | Fürth | Im Nordwesten des Stadtgebietes von Fürth, im Stadtteil Atzenhof, entstand aus einer ehemaligen Mülldeponie ein stattlicher Berg, der sich gute 50 Meter über die Flussauen der Regnitz erhebt. Der Südhang erregt Aufsehen durch eine Photovoltaik-Anlage, die es im Jahr auf 950.000 kWh bringt. Nach einem 15-minütigen Anstieg wird man von einem durch nichts behinderten Rundblick belohnt. Die Skyline der Wissenschafts- und Denkmalstadt Fürth und die herausragenden Punkte Nürnbergs werden im Hintergrund überragt durch markante Juraberge, als da sind der Moritzberg, der Hohenstein, der Rothenberg und das Walberla. Vier Relieftafeln aus Alu gegossen, jede 1,2 m lang und 25 cm hoch, korrekt eingenordet, machen begreifbar, was man sieht. Die Angaben der Entfernungen helfen dem blinden und sehbehinderten Betrachter sich die Tiefe des Raumes bis ca. 35 km vorzustellen. Selbstverständlich ist das ganze Panorama auch unter Glas ebenfalls auf vier Tafeln und mit den Maßen 1,2 m mal 36 cm anzuschauen. Eine Tafel auf einem Steinsockel enthält die Widmung an Konrad Wüstner und verrät, dass die Familie Wüstner, der Lionsclub und viele Förderer zusammengelegt haben, um diese Sehenswürdigkeit entstehen zu lassen. Die Alu-Reliefplatten wurden von der Deutschen Blindenstudienanstalt in Marburg nach allen Regeln der Kunst hergestellt. Man braucht schon etwas Zeit, um bekannte, unbekannte und einfach nur stilisierte Reliefs in fast 5 Metern Länge auf vier Tafeln verteilt anzuschauen, die Braille-Texte zu lesen, sich mit seinem sehenden, möglichst ortskundigen Begleiter auszutauschen, ergänzende Schilderungen der Seheindrücke in seine eigenen Vorstellungen einzubinden und das alles auf sich wirken zu lassen. Anfahrt: U-Bahn bis Klinikum Fürth und von dort Buslinie 175. Man fährt bis Vacher Brücke und hat dann gleich links eine Tafel zur Solaranlage. Auf asphaltierten Wegen steigt man dann gemächlich hinauf. Mit dem Auto nimmt man in Fürth die Würzburger und dann die Vacher Straße und fährt bis zur Ampel an der Kreuzung Stadelner Str., also auch bis zur Bushaltestelle. Es gibt allerdings dort so gut wie keine Parkmöglichkeiten, sodass man sich auf einen Fußweg von ca. einer halben Stunde einstellen sollte. | Details ansehen |